NEW FUTURE

Neue Veranstaltungsformate im digitalen Zeitalter

Das 35-Jahres-Jubiläum des Südtiroler Dolmetscherverbandes
fällt auf ein besonderes Jahr: Seit über 12 Monaten sind weltweit Präsenzveranstaltungen kaum möglich, mehrsprachige Veranstaltungen und Kommunikation heute dafür wichtiger als je zuvor. Dank neuer technischer Möglichkeiten haben sich mittlerweile verschiedene Veranstaltungsformate etabliert. Wie sie funktionieren, welche Vor- und Nachteile sie bieten, und was man dafür braucht, das zeigen wir in diesem Webinar auf. Und bieten einen Ausblick auf das, was kommen wird.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen bis 29.03.2021

Hier können Sie das komplette Tagungsprogramm herunterladen »



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Ferndolmetschen: Südtiroler Dolmetscher haben aufgerüstet!


„Wir waren die ersten, die den nahenden Lockdown bereits Ende Februar gespürt haben. Tagungen wurde der Reihe nach abgesagt, Ausfallshonorar gab es keines. Das fiel eindeutig unter höhere Gewalt“, berichtet die scheidende Präsidentin des Südtiroler Dolmetscherverbandes, Martina Pastore. Damals sind alle zunächst in eine Art Schockstarre verfallen, doch man hat sich alsbald nach Möglichkeiten umgesehen, vom Homeoffice aus zu arbeiten. Die moderne Technik macht es möglich, auch wenn Glasfaser noch nicht in allen Südtiroler Gemeinden Standard ist.

Südtirols Dolmetscher haben sich also auf den Herbst vorbereitet, technisch aufgerüstet und sich digital weitergebildet. Mehrsprachige Kommunikation braucht es nämlich heute mehr denn je, und es gibt inzwischen gut funktionierende Videokonferenz-Plattformen mit integriertem Simultanübersetzungs-Tool. Wichtig für die Veranstalter ist es, sich  professionelle Dolmetscher ins Boot zu holen, die wissen, wie das Ganze funktioniert und was es braucht, damit Videocalls, Telefonkonferenzen oder Online-Meetings reibungslos funktionieren. Dazu hat der Dolmetscherverband auch eine eigene Schulung in Zusammenarbeit mit dem Meeting-Management und den Kongresstechnikern von Eurac und NOI organisiert.

Schließlich haben sich auch die Kongressveranstalter neu aufgestellt und für verschiedene Formate, ob Präsenzveranstaltung, virtuelle oder hybride Events, gerüstet.  Daneben gibt es auch in Südtirol einige Dolmetsch-Hubs, die sicherlich die Lösung der Wahl sind, wenn eine stabile Verbindung und vor allem die Datensicherheit gewährleistet werden sollen. Aber egal ob Großveranstaltung oder Mini-Meeting – für jedes Format gibt es die ideale Lösung, auch im Hinblick auf die Kosten.

Der Dolmetscherverband hat entsprechende Leitlinien mit Tipps für seine Kunden erstellt, und natürlich steht man den Kunden jederzeit beratend zur Seite. Auch die Jahresversammlung des Verbandes wurde online abgehalten, inklusive Neuwahlen. Für die neue Präsidentin Antonella Telmon, die mit 2021 die Geschicke des Verbandes übernimmt, wird es sicher kein leichtes Jahr, die Herausforderungen sind komplex. Für Kontinuität im Vorstand sorgen die scheidende Präsidentin Martina Pastore und Evelyn Tarasconi. 2021 steht übrigens ein wichtiges Jubiläum an: Der Südtiroler Dolmetscherverband feiert sein 35-jähriges Bestehen – dieses Jubiläum soll gebührend gefeiert werden!



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Presseaussendung Juni 2014


Es schien zunächst ein ganz normales Treffen zwischen italienischen und österreichischen Delegationen zu sein, doch nach wenigen Tagen war klar, dass sich ein Gipfeltreffen auf höchster Ebene abzeichnete und dass dieses Ereignis in einem doch kleinen Land wie Südtirol über Wochen Schlagzeilen machen würde.

Dem Amt für Kabinettsangelegenheiten des Landes war es gelungen, am Rande einer hochkarätig besetzten Tagung zum „Europa der Regionen” ein Treffen zwischen Matteo Renzi, dem italienischen Ministerpräsidenten, und Werner Faymann, dem österreichischen Bundeskanzler zu veranstalten. Angesichts der historischen Bedeutung dieses Ereignisses konnte selbstverständlich nichts dem Zufall überlassen werden, schon gar nicht die Dolmetschung, die nicht nur Grundvoraussetzung für die Kommunikation zwischen den beiden Staatsmännern war, sondern von der auch in entscheidendem Maße das Medieninteresse und somit das Image der gesamten Veranstaltungen abhing. Somit war es klar, dass ein Team des Südtiroler Dolmetscherverbandes mit dieser so wichtigen und heiklen Aufgabe betraut werden sollte, gilt doch der Verband seit jeher als Garant für Qualität, Erfahrung und Zuverlässigkeit. Dass ein solcher Einsatz auch für erfahrene Dolmetscher keine alltägliche Herausforderung darstellt, mag wohl kaum erstaunen. Bereits die Inhalte der Tagung – das Verfassungsrecht und das Völkerrecht mit all ihren Facetten – verlangten, wie es für Dolmetscher eine Selbstverständlichkeit ist, eine vertiefte und präzise Vorbereitung, um den Experten und Expertinnen beider Sprachgruppen ein gegenseitiges, lückenloses Verständnis zu sichern. Höhepunkt der Veranstaltung war aber zweifelsohne das Gipfeltreffen der beiden Staatsmänner, das von den Dolmetschern höchste Flexibilität und Intuitionsfähigkeit abverlangte und wo es stets darum ging, auch mit unvorhergesehenen Situationen ruhig und professionell umzugehen. Wie bei Veranstaltungen dieses Formats nicht anders zu erwarten,  war auch von den Organisatoren ein Höchstmaß an Anpassungsfähigkeit gefordert, als es z.B. darum ging, den vorgesehenen Ablauf immer wieder abzuändern oder die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten, ohne dadurch die Veranstaltung zu behindern. Schon der Tagungsort, das wunderbare Schloss Prösels, stellte alle – und damit auch die Dolmetscher - vor massive logistische Herausforderungen. Doch auch hier bewies sich ihre Flexibilität: Professionelle Dolmetscher sind in der Lage, selbst unter alles andere als idealen ergonomischen Bedingungen höchste Konzentrationsleistungen zu erbringen.

Und so gelang es den Mitgliedern des Südtiroler Dolmetscherverbandes trotz aller Schwierigkeiten einmal mehr, die Erwartungen ihrer Auftraggeber zu erfüllen und zum Gelingen dieser so wichtigen Veranstaltung beizutragen. Neben all jenen, die diesen unvergesslichen Tag vor Ort miterleben durften, wussten dies auch Tausende von Radiozuhörern und Fernsehzuschauern zu schätzen, die die herausragenden Momente des Tages live oder zeitversetzt mithörten und dank der Simultanübersetzung unabhängig von ihrer jeweiligen Muttersprache alles mitverfolgen konnten.

Foto: LPA/Gregor Khuen Belasi

Presseaussendung Januar 2014

Der Südtiroler Dolmetscherverband  -  Kommunikation als Wettbewerbsvorteil

Südtirol ist ein beliebter Kongressstandort, der  neben modernen Konferenzzentren auch  geschichtsträchtige und  beschauliche Tagungsorte in einer einmaligen Kulisse bietet. Im Vordergrund allerdings steht seine Rolle als Schnittpunkt der Kulturen, die sich auch viele international agierende Unternehmen zunutze gemacht haben – im Bewusstsein um die Bedeutung reibungslos funktionierender Kommunikation. Sie setzen auf professionelle Dolmetscher, denn die englische Sprache mag zwar im Alltag den internationalen Austausch erleichtern, trotzdem sind feinste Nuancen in der Kommunikation ausschlaggebend dafür, ob die Botschaft beim Adressaten richtig ankommt und dafür stehen - seit über fünfundzwanzig Jahren - die Mitglieder des Südtiroler Dolmetscherverbandes.

„Wir sind der erste Ansprechpartner für all jene, die eine mehrsprachige Tagung organisieren“, so Antonella Telmon, die scheidende Präsidentin des Südtiroler Dolmetscherverbandes. „Das gilt nicht nur für die Simultanübersetzung bei der Tagung:  wir  stehen unseren Kunden jederzeit auch beratend zur Seite, sei es im Hinblick auf den idealen Veranstaltungsort, die Ablaufplanung, Kongresstechnik und vieles mehr“.


Verband als Gütesiegel für professionelle Leistungen

Dolmetschen bedeutet nicht nur, Aussagen wortgetreu in die jeweils andere Sprache zu übersetzen, sondern dafür zu sorgen, dass die Inhalte zielgerecht vermittelt werden. Ob Live-Übersetzung der Neujahrsansprache des Staatspräsidenten für das Fernsehen, Fachtagungen zu juridischen Themen, Konferenzen zum Tourismus im Alpenraum, Medizinkongresse mit Live-Schaltungen aus dem Operationssaal,  branchenspezifische Schulungen mit internationaler Besetzung  oder streng vertrauliche Geschäftsverhandlungen im kleinsten Kreis - die Mitglieder des Südtiroler Dolmetscherverbandes sorgen für reibungslose Kommunikation und sichern so den Erfolg der Veranstaltung.

Bei der  Jahresversammlung  des Südtiroler Dolmetscherverbandes stand daher wie gewohnt die Planung der jährlichen Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder auf der Tagesordnung, denn gerade im Dolmetscherberuf ist Weiterbildung ein Muss; die erste wird im Februar stattfinden.

„Das bietet unseren Mitgliedern einen erheblichen Mehrwert, denn natürlich gibt es eine gewisse Konkurrenz durch „Billiganbieter“ von außen,  da die Berufsbezeichnung des Dolmetschers leider nicht geschützt ist. Doch gerade die heimischen Unternehmen und Kongressveranstalter wissen, dass unsere Mitglieder neben höchster Sprachkompetenz auch Erfahrung, Fachwissen und interkulturelle Kompetenz mitbringen, die gerade in Südtirol unabdingbar sind, denn hier werden größte Ansprüche an die Kommunikation gestellt.“, so Evelyn Tarasconi, die anlässlich der Jahresversammlung zur neuen Präsidentin gewählt wurde. Unterstützt wird sie von den Vorstandsmitgliedern Antonella Telmon und Gabriella Del Rosso und der Verbandssekretärin Sigrid Pichler.